Heute möchte ich dir gerne mal fünf kleine Rituale teilen, die ich jedes Jahr zum Jahresende mache. Vielleicht möchtest du ja was davon ausprobieren.
Ein Brief von mir an mich
Ich schreibe mir jedes Jahr zum Jahresende einen Brief, dieser kommt dann in eine Schublade und zum Jahresende des nächsten Jahres lese ich ihn dann. Glaub mir ich vergesse jedes Mal, was drin steht und freue mich darüber. Was ich mir schreibe ist echt total unterschiedlich, so ist das bei mir beim Schreiben aber oft. Ich nehme einen Stift in die Hand und irgendwas kommt mir in den Sinn. Inzwischen weiß ich, dass das genau das richtige ist. Da ich aber auch weiß, dass manchmal ein paar Anregungen von außen helfen können, hier einige Denkanstöße: Schreibe dir, was du dieses Jahr alles geschafft hast, feiere ich dafür, denn das machen wir alle viel zu selten. Du kannst dir auch schreiben, was du erreichen möchtest, denn Klarheit über seine eigenen Ziele und Wünsche, ist der erste Schritt für die Erfüllung. Da sind wir auch schon beim nächsten Punkt.
Ziele und Wünsche
Ich überlege mir immer zum Ende des Jahres was ich im nächsten Jahr erreichen möchte. Hierbei geht es mir nicht um Vorsätze, sondern eher um meine Wünsche. Wie viel Umsatz möchte ich mit meinem Business machen? Möchte ich vielleicht mehr Zeit mit Freunden, Familie oder meinen Haustieren verbringen? Oder suche ich noch die Idee für mein Business. Na gut letzteres ist bei mir nicht der Fall, mein Problem ist eher, dass ich zu viele Ideen habe. Wenn du jetzt selbst gar keine Idee hast, kann ein Ziel auch sein, dass du Klarheit darüber bekommst was du möchtest. Wenn du ein Haustier hast, kannst du dir hier auch überlegen, was du gerne mit deinem Tier erreichen möchtest. Selbstverständlich dürfen hier auch Dinge Platz finden, die du gerne erleben möchtest. Gibt es ein bestimmtes Ausflugsziel, dass du gerne mal besuchen möchtest oder einen Kurs, denn du mit deinem Tier machen möchtest.
Visionboard
Wenn ich weiß, was ich will, erstelle ich mir ein Visionboard. Hierzu habe ich sogar einen eigenen Blogartikel geschrieben. Hier findest du ihn.
Loslassen und Annehmen.
Eine Frage, die ich mir auch stelle ist, was darf im alten Jahr bleiben? Welche Sachen möchte ich nicht mitnehmen? Das können Verhaltensweisen sein, aber auch Menschen und ganz wichtig Gegenstände. Deshalb miste ich auch zu jedem Jahresende aus. Ich habe generell in den letzten Jahren immer wieder gemerkt wie viel Kram ich habe und wie wenig ich doch brauche. Deshalb kommen alle Sachen, die ich in diesem Jahr nicht genutzt habe weg. Auch wenn mir mein Verstand sagt, dass ich sie vielleicht nochmal brauchen könnte. Doch wisst ihr was? Ganz oft vergesse ich, dass ich die Sachen habe, wenn ich sie brauche, weil ich zu viel habe. Auch Menschen, die mir nicht gut tun dürfen mein Leben verlassen. Dafür muss es keinen Streit oder ähnliches gegeben haben, es ist einfach so, dass wir uns doch alle weiterentwickeln und manchmal auch in verschiedene Richtungen. Das ist gut und vielleicht kreuzen sich die Wege ja zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Doch ich habe aufgehört alle Kontakte aufrechterhalten zu wollen. Was ich auch versuche jedes Jahr loszulassen sind Vorwürfe. Ich habe gelernt, dass Vorwürfe vor allem mir schaden. Die andere Person weiß ja oft noch nicht mal, dass ich ihr etwas vorwerfe oder kriegt zumindest nicht mit, wenn ich mich gedanklich mit Themen beschäftige, die ich ihr vorwerfe. Doch ich werfe ihr ja etwas vor, dass ich nicht gut fand und ich habe beschlossen, dass ich mich gedanklich nicht mit Sachen beschäftigen möchte, die ich nicht gut finde. Außer ich möchte etwas daran ändern und suche aktiv nach einer Lösung. Das ist gut. Aber nicht einfach nur weil ich sie schlecht finde. Auch Glaubenssätze und Gedanken, die mir nicht gut tun, dürfen zum Ende des Jahres gehen. Auch hier können Dinge in Bezug auf dein Tier eine Rolle spielen. Was hast du vielleicht von anderen übernommen und welche Verhaltensweisen deinem Tier gegenüber möchtest du gerne ändern. Dies finde ich persönlich sehr wichtig, denn das was wir tun hat so starken Einfluss auf unser Tier. Das war auch der Grund, warum ich meine Coachingmethode Tierimpuls entwickelt habe.
Dankbarkeit
Das ist wohl das Wichtigste für mich. Ich mache mir jedes Jahr klar, wofür ich dankbar bin. Auch das kann alles möglich sein und es ist so viel. Es gibt so viele Menschen in meinem Leben für die ich dankbar bin, ich bin so dankbar für meine Tiere, meine Wohnung, meinen Beruf und wisst ihr was? Dieses Jahr bin ich vor allem mir dankbar. Ich bin mir so dankbar, dass ich mich getraut habe den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und mutig genug bin jetzt endlich mal auszuprobieren. Ich glaube genau das werde ich diesen Jahr in den Brief an mich selbst schreiben. Mir fällt dieser Punkt sehr leicht, weil ich auch im Rahmen meiner Morgenroutine oft darüber meditiere, wofür ich dankbar bin. Das mit der Dankbarkeit ist wie ein Muskel, das kann man echt trainieren.
Hast du auch Routinen und Rituale für dein Jahresende? Lass sie mich gerne wissen und schreibe sie in die Kommentare.
Das sind tolle stärkende Rituale. Und gerade zum Jahresende, wo wir alle bisschen runterkommen und reflektieren. Loslassen und „Altlasten“ im alten Jahr zu lassen…darin habe ich schon Übung. Mit leichterem Gepäck ins neue Jahr zu starten…großartig. Wir sollten da auch recht großzügig sein. Meine beste Erfahrung war meinen Exmann im alten Jahr zu lassen. 😉 Ein Visionboard habe ich nicht direkt. Aber es hat mich inspiriert, meine Helferlein für meine Ziele festzuhalten. Meine „Joker“, die mir helfen, meine Ziele umzusetzen. Das ist so alles Mögliche, Menschen, aber auch Handlungen oder Dinge. Ich nenne es „Joker Board“. Einmal visualisiert, verliere ich sie nicht aus dem Auge.
Danke dir, das Joker Board ist wirklich ein großartige Idee. Genau diese Dinge verlieren wir ja im Alltag oft dann aus den Augen, wenn wir sie am nötigsten brauchen.