ein Monat zwischen Selbstzweifel und Tatendrang
Da ist doch tatsächlich schon Dezember, der letzte Monat des Jahres und dadurch wird es Zeit für meinen Monatsrückblick November.
Also was ist im November passiert, ich muss sagen, diesen Monat fällt es mir etwas schwerer darüber zu schreiben, als im letzten. Das liegt daran, dass diesen Monat einfach nicht so viel passiert ist wie im letzten, zumindest im Außen. Im Hintergrund ist aber doch, wie ich jetzt gerade beim Schreiben merke, doch so einiges passiert und da möchte ich euch natürlich mitnehmen.
Meine Angebote
Auf meiner Website könnt ihr sehen, dass sich meine Angebote nochmal weiterentwickelt haben, glaubt mir, dass werden sie auch weiterhin. Ich habe beschlossen, dass ich mir erlaube auszuprobieren und wenn sich ein Angebot nicht stimmig anfühlt, darf es verändert werden. Ihr wisst ja, dass ich gerade erst dabei bin mich selbstständig zu machen. Ich wollte das so lange und in der ganzen Zeit, in der ich mich nicht getraut habe, haben sich in meinem Kopf so viele Angebote entwickelt, dass ich jetzt erstmal versucht habe, diese zu ordnen und zu sortieren. Früher musste ich mich bei jeder neuen Idee mit so vielen Leuten absprechen, die letztlich noch nicht mal die Kunden waren, deshalb genieße ich es gerade sehr einfach mal auszuprobieren und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Gerade bin ich außerdem in den letzten Vorbereitungen des Workshops Entspannte Auszeit für dich und deinen Hund. Dieser findet nächste Woche in Florstadt bei der Hundeschule Niddanasen statt. Der erste Workshop, den ich in einer Hundeschule gebe, ich freue mich sehr darauf. Es gibt übrigens noch 1-2 freie Plätze.
Was mich auch total freut, ist dass ich ab nächstem Jahr wieder Angebote auf der Sindlinger Glückwiese geben werden. Das erste steht auch schon fest, wir haben nur noch keinen Termin. Der kommt aber bestimmt bald.
Ich habe mich auch nochmal etwas damit beschäftigt, wie ich meine Angebote mehr in die Welt tragen kann. Einerseits nutze ich hierfür natürlich meinen Blog und Social Media und ja auch der Newsletter ist auf einem guten Wege. Zusätzlich bin ich jetzt noch einem Coachingdachverband der DGfC beigetreten. Mir war es damals total wichtig, eine Coachingausbildung zu machen, welche von einem Dachverband anerkannt ist. Einfach weil es so viele Ausbildungen gibt und mir ein gewisser Qualitätsstandard einfach wichtig war und ist. Coaching ist tatsächlich kein geschützter Begriff, das bedeutet, dass sich wirklich jede/r Coach nennen und entsprechende Angebote anbieten darf.
Außerdem bin ich gerade in den letzten Zügen meines Praktikums als Hundetrainerin, wenn alles klappt, werde ich dieses Jahr echt noch fertig. Das Praktikum hat dann ziemlich genau zwei Jahre gedauert und war bzw ist wirklich toll. Für die Prüfung beim Veterinäramt bin ich noch nicht angemeldet, das ist ja einer der Punkte auf meiner to want Liste für das Jahr 2025, der mir echt Angst macht, aber hey paar Wochen habe ich ja noch. Wenn ich es dann am 31.12.25 anrufe und keiner mehr erreichbar ist, habe ich es zumindest versucht 😉. Aber ich habe schon angefangen zu lernen. Ich überlege ja ob ich die Wiederholung des Stoffes auch in Blogartikel packe, schreibt mir gerne mal, falls euch hundespezifische Themen interessieren.
Macht das alles wirklich Sinn?
Mitte/ Ende November hatte ich dann tatsächlich auch eine Phase, in der ich meine Coachingangebote in Frage gestellt habe. Ich muss zugeben, ganz überwunden habe ich sie auch nicht, aber ich habe mir fest vorgenommen am Ball zu bleiben. Ich habe beschlossen, das ich mir durchaus erlauben darf mal Pausen zu machen und dass nicht immer alles perfekt sein muss. Deshalb gab es letzten Sonntag beispielsweise auch keinen Blogartikel aber ich werde weiter machen.
Doch woher kamen diese Zweifel? Tja einerseits ist ein Thema, das mich schon mein ganzes Leben begleitet die große Frage, ob ich genug weiß. Ich glaube immer, ich muss noch mehr lernen. Deshalb habe ich inzwischen auch unglaublich viele Weiterbildungen. Welche genau kannst du hier nachlesen. Doch weißt du was das Problem ist? Während ich eine Weiterbildung mache, fallen mir meistens noch drei ein, die ich auch noch machen könnte. Versteh mich nicht falsch, ich finde es total wichtig, sich regelmäßig weiterzubilden, aber sie sollten einen nicht davon abhalten, das zu tun, was man eigentlich durch die Weiterbildung erreichen wollte. Ich habe mich hier sehr viel mit meinen Glaubenssätzen beschäftigt und inzwischen verstanden, dass ich oder vielleicht sogar jeder, nie das Gefühl hat bereit zu sein. Das Gefühl alles zu wissen und zu können und jetzt endlich loslegen zu können, wird sich wohl nie einstellen…bis man es einfach tut. Irgendwann muss man wohl einfach springen und ich bin der festen Überzeugung beim Machen gewinnt man schließlich immer mehr Sicherheit. Das merke ich auch jetzt schon. Ich habe mir über so viele Dinge der Selbstständigkeit vorher unglaublich viele Gedanken gemacht, viele davon sind natürlich gar nicht passiert, andere waren viel einfacher als gedacht und ja natürlich gab es auch Sachen, die mich vor Herausforderungen gestellt haben. Doch das ist in Ordnung, ich möchte wachsen und mich weiterentwickeln und wie solle das denn funktionieren, wenn ich bereits alles weiß. Ich erlaube mir Fehler zu machen, denn auch diese bieten mir die Möglichkeit neues zu lernen. Ja in dem Moment, in dem ich Fehler mache, fühlt es sich echt richtig mies an. Aber ich lerne immer mehr, dass dieses Gefühl nicht lange anhält und fange viel früher an nach einer Lösung zu suchen. Und ich muss echt sagen, alle Menschen, an die ich mich in solchen Situationen gewendet habe, waren immer super nett und verständnisvoll.
Ein weiterer Grund, für meine Zweifel war die Frage, wen eigentlich interessiert was ich schreibe und natürlich der Gedanke, dass es doch schon so viele Angebote, wer braucht denn da ein weiteres Coachingangebot. Ich weiß, dass dies vor allem mein Verstand ist und ich weiß auch, dass er mich mit diesen Gedanken schützen will. Denn durch die Coachingangebote verlasse ich gerade extrem meine Komfortzone und begebe mich in unbekanntes Terrain, natürlich macht das Angst. Ich glaube wir alle sollte nicht vergessen, dass unser Verstand vor allem die Aufgabe hat unser Überleben zu schützen. Ihm geht es gar nicht so sehr darum, dass wir glücklich sind, Hauptsache wir überleben. Und ja er hat Recht, noch lebe ich ja. Deshalb ist verständlich, dass er dieser Veränderung erstmal skeptisch gegenüber steht. Und genau weil ich das weiß, werde ich weiter machen, denn ich möchte nicht nur überleben. Außerdem weiß ich, dass die Leute, die meine Artikel lesen sollen, sie auch lesen werden und das es für jede/n den richtigen Coach gibt. Dennoch bin ich natürlich sehr froh, dass ich durch meine rechtlichen Betreuungen ein sicheres Standbein habe, denn dort werde ich wirklich mit Anfragen überhäuft und ja es gibt auch erste Anfragen für meine Coachingangebote.
Ich sag’s euch der Weg in die Selbstständigkeit konfrontiert einen echt ganz schön mit sich selbst.
Was sonst noch passiert ist
Ich wieder einige Blogartikel geschrieben und bin hier unter anderem einer Empfehlung von Judith Peters gefolgt, einen Blogartikel zu schreiben, dessen Veröffentlichung uns Angst macht. Dabei ist der Artikel „ADHS Diagnose: Ja oder Nein“ entstanden. Ich sag euch, das war aufregend und ich hatte wirklich Angst vor den Reaktionen. Aber was soll ich sagen, außer Danke. Alle Reaktionen, die ich bekommen habe, waren durchweg positiv. Ich glaube dadurch bin ich wirklich mutiger geworden und vielleicht traue ich mich auch deshalb jetzt so offen über meine Zweifel zu schreiben. Denn wir sind doch alle Menschen, die immer wieder mit uns und dem Leben struggeln. Das ist ok, aber wir dürfen aufstehen und weiter machen.
Außerdem habe ich echt viele gelesen und auf meinem Instagram Profil meine Buchhighlights veröffentlicht. Das habe ich gemacht weil ich selbst immer auf der Suche nach Buchempfehlungen bin und dachte, dass es anderen vielleicht auch so geht.
Dann habe ich tatsächlich angefangen zu häkeln, ich kann das noch gar nicht, möchte es aber gerne lernen. Mal schauen, was dabei rauskommt.
Was im Dezember geplant ist
Wie gesagt findet im Dezember der Kurs Entspannte Auszeit für dich und deinen Hund statt, welchen ich bis dahin noch fleißig vorbereiten möchte. Sonst darf es im Dezember jetzt mal ein bisschen ruhiger sein. Ich möchte viel Zeit mit meinen Tieren und lieben Menschen verbringen, das Jahr Revue passieren lassen und mir überlegen, wo es 2026 hingehen soll. Das erfährst du dann bestimmt im nächsten Monatsrückblick.
…und die Tiere
Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich gar nichts über meine Tiere geschrieben habe. So viel gibt es da auch gar nicht zu schreiben. Gerade den Hunden tut es gerade sehr gut, dass ich gerade einen ziemlich strukturieren Tag habe und wir nicht mehr so viel unterwegs sind. Beziehungsweise sind sie, wenn ich Termine bezüglich meinen rechtlichen Betreuungen habe, meistens daheim.
Das Selenchen kämpft leider gerade wieder etwas mit ihrer Arthrose, jedes Jahr das gleiche. Ich unterstütze sie natürlich wo ich kann und versuche sie viel zu bewegen aber das Wetter ist eher nicht so schön für sie. Dennoch geht es ist sonst echt gut. Sie ist gerade hochmotiviert und hat immer wenn ich komme total Lust was zu machen.