In letzter Zeit begegnet mir ein Thema immer wieder: ADHS. Ich weiß nicht, ob es an meinem Filter im Kopf liegt oder daran, dass, aktuell tatsächlich viel darüber verbreitet wird. Auf jeden Fall begegnet mir das Thema ständig. Doch nicht nur in Artikeln, Videos etc, sondern tatsächlich auch in Bezug auf mich selbst.
Ich wurde zwischenzeitlich schon von einigen ADHslern, welche die Diagnose im Erwachsenenalter bekommen haben, gefragt, ob ich auch ADHS habe…. Tja habe ich das? Vielleicht. Ich weiß es tatsächlich nicht.
Fakt ist auf jeden Fall, dass ich mich in vielen der Videos wieder erkenne. Sehr toll finde ich die Videos auf Instagram von Alina hat Feingefühl. Sie hat da einmal ein Video gepostet in der sie eigentlich eine bestimmte Tätigkeit im Haushalt machen wollte, aber während sie diese macht, sieht sie etwas anderes und ihr fällt ein, was sie noch machen wollte und fängt damit an. Ich liebe dieses Video weil ganz ehrlich, genau so ist es doch oder? Gerade wenn wir langweilige Tätigkeiten im Haushalt machen, fallen einem doch tausend andere Sachen ein, die man noch machen könnte. Und es ist dann so schwer, diesem Impuls nicht nachzugehen und dabei zu bleiben. Wenn man ihm nachgeht, kann es schnell passieren, dass in der Wohnung 100 angefangene Sachen sind, aber nichts wurde zu Ende gebracht. Glaube mir ich spreche aus Erfahrung. Und ich hasse Unordnung, leider hasse ich es auch aufzuräumen. Noch so ein Paradox meines Lebens. Aber egal zurück zum Thema, ich war begeistert von diesem Video und habe es meinem Freund gezeigt. Er hat mich etwas verständnislos angeschaut und meinte bei ihm sei das nicht so.
Äh was? Ist das nicht bei jedem so? Dem musste ich nachgehen und er meinte tatsächlich, dass es bei ihm nicht so sei. nein. Schräger Typ oder? Klar habe er auch mal Gedanken aber wohl nicht diese extremen Impulse diesen nachzugehen und auch nicht so schnell und nicht so sprunghaft, naja also eigentlich irgendwie gar nicht so. Er kann sich beispielsweise auch jeden Tag hinsetzen und sich viele Stunden auf eine Sache konzentrieren. Sogar, wenn es jeden Tag die gleiche ist, wie damals seine Masterarbeit. Ich nicht. Ich kann mich maximal eine Stunde auf eine Sache konzentrieren, dann habe ich keine Lust mehr und wenn ich mich quäle kommt gar nichts dabei raus. So habe ich damals übrigens auch meine Masterarbeit geschrieben. Jeden Tag eine Stunde, mehr ging nicht aber in dieser einen Stunde super intensiv und fokussiert, da habe ich mich auch von nichts ablenken lassen.
Naja auf jeden Fall habe ich mich dann etwas mit dem Thema beschäftigt und ja es gibt tatsächlich einige Dinge, die gut auf mich passen. Beispielsweise wurde ich als Kind immer als anstrengend empfunden, das höre ich heute noch immer wieder. Ich war irgendwie zu laut, zu viel und zu anstrengend. Außerdem kann ich mich gar nicht daran erinnern ein richtiges Hobby gehabt zu haben, ja ich habe vieles ausprobiert, aber wirklich dabei geblieben bin ich nicht.
Auch heute verliere ich noch sehr oft Sachen, nein wobei ich verlege sie, meistens finde ich sie wieder, kann mich nicht lange konzentriere, lasse mich schnell ablenken und bin nach sozialen Kontakten oft erschöpft. Auch das Gefühl, wenn alle Reize zu viel sind und man einfach nur daliegen möchte und wirklich gar nichts tun kann, kenne ich.
Ich weiß, wie schwierig es sein kann Entscheidungen zu treffen und nicht all den Dingen, die wirklich die ganze Zeit in meinem Kopf passieren, nachzugehen. Und auch wie herausfordernd es sein kann Dinge zu Ende zu bringen, wenn es nur noch um die Feinheiten geht aber nichts „neues“ mehr passiert. Das Literaturverzeichnis einer Abschlussarbeit, der Praktikumsbericht und und und. Dabei gibt es doch so viele neue spannende Sachen, die ausprobiert werden möchten. Übrigens auch einer der Gründe warum ich so viele Weiterbildungen habe. Während ich eine Weiterbildung mache, fallen mir noch drei andere ein, die ich auch gerne machen möchte.
Doch ich weiß auch, dass ich verdammt gut darin bin Zusammenhänge zu erkennen und neue Ideen zu entwickeln. Während ich eine Idee versuche auszuarbeiten, habe ich drei neue. Beispielsweise habe ich heute morgen einen Blogaritkel über meine Routinen geschrieben. Während ich diesen geschrieben habe, kam mir die Idee einen Artikel über das Thema meiner Coachingabschlussarbeit zu schreiben, weil Judith Peters in Double your Blog meinte, wir sollten einen Artikel schreiben, dessen Veröffentlichung uns Angst macht. In meiner Abschlussarbeit ging es um das Thema „Coaching bei psychischen Erkrankungen“, druchaus ein kontroverses Thema und ja vielleicht macht es mir ein bisschen Angst meine Meinung dazu zu schreiben. Und dann kam mir die Idee zu diesem Aritkel, der wohl persönlichste den ich bisher geschrieben habe. Und bei diesem habe verdammt große Angst ihn zu veröffentlichen.
Außerdem kann ich mich sehr gut in andere hineinversetzen und bin sehr sensibel, dadurch bekomme ich sehr schnell Kontakt zu anderen Menschen. Ich kann motivieren und begeistern. Und ich kann total schnell von einer Sache auf die andere umschalten. Ich liebe es, wenn mein Tag aus vielen verschiedenen Tätigkeiten besteht, denn das kommt mir entgegen. Ich kann mich super schnell auf Situationen einstellen und in Stresssituationen komme ich in meine volle Kraft.
Außer ich weiß vorher, dass es stressig wird, dann mache ich mir zu viele Gedanken darüber und kann gar nichts mehr. Deshalb liebe ich auch die Arbeit als rechtliche Betreuerin. Sie besteht aus so vielen kleinen Teilaufgaben und ab zu gibt es mal eine längere große Sachen, bei der ich mich echt konzentrieren muss, wie beispielsweise der Jahresbericht und die Rechnungslegung. Doch auch das mache ich mal ganz gern. Wie gesagt eine Stunde, aber das kann ich mir ja aufteilen. Auch im Coaching bringt mir das so viel, eben weil ich Zusammenhänge erkenne und dadurch die passenden Methoden vorschlagen kann.
So vielleicht könnte tatsächlich einiges dafür sprechen, dass ich ADHS habe.
Ah eine Sache fällt mir da noch ein. Ich verletze mich dauernd. Eigentlich habe ich ständig irgendwo einen blauen Fleck und mindestens einmal in Jahr tue ich mir richtig weh. Ich schlage irgendwo dagegen, stolpere oder falle irgendwo runter.
Deshalb überlege ich gerade, ob ich das vielleicht mal diagnostizieren lassen sollte, bin hier aber gerade wirklich unsicher, aus verschiedenen Gründen. Einige davon sind mir echt unangenehm aber ich möchte sie gerne mit euch teilen.
Angst vor Stigmatisierung
Puh das zu Schreiben fällt mir echt schwer. Weil ich immer allen sage, sie sollen sich so annehmen wie sie sind und es ist egal was andere denken. Und ja ich sehe es auch genau so, kenne aber auch die Angst, die dahinter steckt so gut.
Ich habe zehn Jahre in der Eingliederungshilfe gearbeitet und so oft erlebt, wie Menschen wegen einer Diagnose stigmatisiert wurden. Das ist so schlimm aber leider immer noch die Realität. Auch wenn ich erzähle, dass ich als rechtliche Betreuerin am liebsten mit Menschen, die eine psychische Erkrankung habe, arbeite kommt ganz oft die Reaktion: Echt das kannst du? Ja natürlich kann ich das, vor allem sagt diese Tatsache, dass sie eine Diagnose haben einfach noch so gar nichts aus. Mir ist das einfach lieber weil ich mich hier austauschen kann. Für mich ist es als rechtliche Betreuerin total schwierig Entscheidungen für jemanden zu treffen, mit dem ich nicht sprechen kann weil er oder sie beispeislweise im Koma liegt oder sehr stark dement ist.
Außerdem habe ich selbst schon aufgrund meines Sprachfehlers Stigmatisierungserfahrungen gemacht. Wenn ich bestimmte Sachen, am schlimmsten ist es bei meinem Namen, nicht sagen kann, denken die Leute erstmal das mit mir etwas nicht stimmt. Zumindest glaube ich, dass sie das denken. Wenn ich dann ganz normal weiter spreche, sehe ich Erstaunen.
So und vor allem die Frage, darf ich dann überhaupt mit psychisch kranken Menschen arbeiten? Wenn ich doch selbst eine Diagnose habe? Was ist wenn beispielsweise die Betreuungsbehörde denkt, ich kann doch keine rechtlichen Betreuungen führen, wenn ich ADHS habe. Ich weiß das ist bescheuert aber es macht mir wirklich Angst. Ich liebe meine Arbeit und weiß, dass ich sie gut mache. Doch ich weiß nicht, welche Leute vielleicht Entscheidungen treffen, denen ich dann vielleicht ausgeliefert bin.
Wobei wenn ich mal etwas weiter denke, ist die Gefahr bei einer vorhandenen Diagnose, von der aber keiner weiß vielleicht sogar geringer, als wenn man öffentlich über so was auf einem Blogartikel schreibt und genau das tue ich ja und ich bin da echt stolz drauf. Denn ich möchte mich nicht mehr verstecken, sondern sagen und tun drüfen was ich möchte. Tja dann hat sich der Punkt jetzt wohl gedreht und spricht vielleicht sogar eher für eine Diagnose.
Nutzen einer Diagnose
Außerdem stellt sich für mich die Frage, was mir eine Diagnose eigentlich bringt. Was ich immer wieder gelernt habe, dass ein wichtiger Punkt für das Vorliegen einer psychische Erkrankung Leidensdruck ist. Und diesen habe ich gerade wirklich überhaupt nicht.
Ich durfte mir ein Leben erschaffen, dass wirklich gut zu mir passt. In dem ich fast jeden Tag so gestalten kann, wie es gut für mich ist. Ja ich weiß irgendwie dass es mir in dem typischen 9 to 17 Bürojob nicht gut gehen würde und das wusste ich auch immer schon inuitiv. Aber ich habe ja auch keinen. Ich hatte das Glück, dass ich ,auch als ich angestellt war immer wieder Ideen entwickelt durfte und meinen Tag selbst gestalten konnte. Jetzt wo ich selbstständig bin geht das noch besser. Ich entscheide wann und wie lange ich fokussiert arbeite und wie ich mir meine persönlichen Termine lege. Daher sieht mein Tag vielleicht sehr anders aus, als der der meisten anderen, aber mir geht es so gut damit.
Vielleicht habe ich gar kein ADHS?
Was wäre denn, wenn dabei rauskommt dass ich kein ADHS habe. Es gibt wirklich viele Sachen, die ich echt gut kann und in den Artikeln, die ich gelesen habe sind diese für ADHSler schwierig.
Zum Beispiel bin ich in meiner Arbeit als rechtliche Betreuerin ziemlich gut organisiert. Ich lege mir für alles Aufgaben an, bin total gut strukturiert und vergesse dadurch nichts. Dann kann ich am nächsten Tag einfach erstmal stur die Aufgaben abarbeiten und mein Chaoshirn hat kurz Pause. Das tut mir total gut. Auch Behördenschreiben und rechtliche Grundlagen finde ich eher spannend als herausfordernd. Vor allem wenn vielleicht mal in einem Bescheid etwas nicht passt und ich mir Gründe für einen Widerspruch überlegen kann und hier recherchieren darf.
Auch den Hyperfokus von dem ich immer wieder lese habe ich, wenn dann, nur kurz. Wie gesagt, ich kann eine Tätigkeit eigentlich immer nur eine Stunde am Stück machen. In dieser Stunde bin ich wirklich super fokussiert und lasse mich durch nichts ablenken, aber andere können das ja stundenlang. Das geht bei mir nicht. Nach einer Stunde brauche ich was anderes.
Es könnte also durchaus auch sein, dass ich kein ADHS habe und dann? Ich habe schon immer gemerkt, dass ich anders bin. Irgendwie schräg. Ich wollte nie einen Bürojob ich wollte immer meinen Tag frei gestalten, mich bewegen und mit Tieren zusammen sein. Das ich Routinen brauche, Ordnung liebe und dauernd abschweife, wenn ich mich konzentrieren muss. Irgendwie fände ich es da sogar ganz schön, zu wissen, dass mein Gehirn einfach etwas anders strukturiert ist, aber es andere wie mich gibt.
Vorteile einer Diagnose
Und da sind wir auch schon bei dem Punkt, der für eine Diagnose spricht
Ich würde mich gesehen fühlen, nicht mehr anders. Ich könnte mich austauschen und von anderen lernen und ja vielleicht auch anderen zeigen, was mir geholfen hat.
So sicher gibt es noch mehr, aber ich gehe jetzt mal dem Bedürfnis nach dass es reicht. Ich möchte diesen Artikel jetzt veröffentlichen. Denn wer weiß, ob ich mich später noch traue. Außerdem zeigt dieses Ende auch sehr viel über mich. Ich habe den Artikel jetzt echt einfach runtergeschrieben, ohne nachzudenken. Ich möchte ihn jetzt nicht Korrektur lesen, überarbeiten oder sonstiges. Denn genau das fällt mir schwer und heute erlaube ich mir das einfach mal.
Wenn du magst, hinterlass mir gerne einen Kommentar wie du darüber denkst.
Hey Jaqueline,
danke, dass du so mutig und offen über dieses Thema schreibst, und wie es dir damit geht.
Ich fühle einige Stellen sehr 🙂 über Alinas ADHS-Simulator bin ich selbst überhaupt erst auf die Idee gekommen, dass ich ADHS haben könnte – ich dachte auch, es geht einfach allen so …
Wie gut, dass du dir so ein passendes Leben stricken konntest, das habe ich auch von Anfang an gemacht – könnt‘s mir anders wirklich gar nicht vorstellen.
Das Gesehen-Fühlen mit einer Diagnose fühl ich auch sehr. Vielleicht wäre es auch sowas wie eine Erlaubnis so sein zu dürfen, wie wir sind? Denk ich manchmal..
Liebe Grüße zu dir!
Liebe Tereza, vielen Dank für deinen Kommentar und wie schön, dass du dir auch ein für dich passendes Leben kreieren konntest. Letztlich ist das ja die Hauptsache. Ja vielleicht wäre es eine Erlaubnis, aber dürfen wir das nicht jetzt schon? Trotzdem würde ich es gerne wissen. Du siehst, ich bin nach wie vor unentschlossen 😉 Liebe Grüße
Liebe Jaqueline, ich fühle das auch sehr. Zur Zeit lebe ich den Status einfach selbstdeklariert neurodivergent zu sein, egal welche Form und Ausprägung genau ich auf dem Spektrum einnehme – das bringt Herausforderungen mit sich und doch sehe ich akteull keine Vorteile bei einer offiziellen Diagnose, allein der Aufwand, diese zu bekommen, schreckt mich momentan eher ab. Ich schließe nicht aus, dass ich das irgendwann mal angehe, aber nicht jetzt.
Ich finde viele Punkte, die du beschreibst komplett nachvollziehbar und hatte auch schon so viele „Geht das nicht allen so“-Momente – das wäre auch eine tolle Idee für einen Blogartikel! Man weiß ja nur wie man selbst empfindet und denkt und irgendwie ist es logisch, dass das nicht bei allen gleich ist und irgendwie doch immer wieder überraschend.
Ich liebe die Geschichte von einem Autoren, der sehr heftige Thriller/Krimis schreibt und selbst nicht die Fähigkeit hat sich Dinge bildlich im Kopf vorzustellen… Als er erfahren hat, dass manche Menschen, in ihrem Kopf „sehen“ was er beschreibt, hat er sich entschuldigt. xD
Liebe Grüße, Antonia
Liebe Antonia,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann sehr gut nachvollziehen was du schreibst. In den letzten Tagen habe ich mich auch nochmal etwas mehr mit einer Diagnosestellung beschäftigt und es ist ja wirklich sehr kompliziert. Da schreckt mich der Aufwand und die vielen einzelnen Schritte schon wieder ab und ich habe keine Lust mehr das Ganze anzukennen. Und dann wieder der Gedanke, dass ich es trotzdem gerne wissen würde. Das wechselt sich gerade dauernd ab. Ich nehme mir da jetzt einfach mal den Druck raus und warte wo die Reise hingeht (mal schauen, wie lange ich das schaffe, aber ich finde ein guter Vorsatz). Das mit dem Autor ist ja total faszinierend. Magst du mir verraten wer das ist?
Du füllst mit Deinem Artikel eine wichtige Lücke, die mir persönlich auch so am Herzen liegt: Dass der Mensch in seiner Gänze gesehen wird und sich nicht mit einem Begriff in ein wortwörtliches Spektrum begibt, wo er dann feststeckt und schlimmstenfalls auch stecken bleibt …
Ich verstehe auch, wie einem eine (Selbst-)Diagnose erst einmal Erleichterung spenden kann. Das ging mir selbst vor Jahren nicht anders, als ich das erste Mal von HSP gehört habe.
Die Notwendigkeit einer offiziellen Diagnose habe ich aber nie verspürt und noch weniger, als es mir ähnlich ging wie Dir: Ich möchte nicht stigmatisiert werden. Und wenn ich mich zwei Stunden zu lange mit Asperger, Scanner, PRBS oder egal welchem anderen psychischen Phänomen beschäftige, kann ich mich auch da verorten. Finde erst einmal einen Arzt, der versiert genug ist, einen da wirklcih tiptop sauber einstufen. (Die spannende Frage hier wäre ja auch: Wie viele Fehldiagnosen gibt es?)
Und dann ist da eben die große Frage: „Was bringt mir die offizielle Diagnose am Ende?“
Mir persönlich: Nix.
Vielmehr geht es mir um Selbstermächtigung: Jeder ist toll, wie er ist – unbeeinflusst von irgendwelchen Nomenklaturen.
Jeder Mensch hat so ein wunderbares Potenzial, weil er eben ist, wie er ist. Und dann sind die Namen dafür so egal …
Daher feiere ich auch Deinen Artikel so!
Danke, dass Du ihn geschrieben hast ッ
Meine ähnlichen 5 Cent dazu gibt’s übrigens hier: https://auxkvisit.de/asperger-oder-hochsensibel/
wow liebe Miriam, vielen Dank für deine Wort, das freut mich wirklich sehr. Genau das wollte ich damit ausdrücken. Wir sind doch alle so viel mehr als Diagnosen und trotzdem ist da dieser Wunsch nach Klarheit, obwohl ich es eigentlich gar nicht notwendig finde. Vor allem weil ich eben keinen Leidensdruck habe. Ich glaube, wenn dieser wirklich da ist, macht eine Diagnose durchaus Sinn weil (leider) oft erst durch diese Zugang zu Hilfe ermöglicht wird. In deinen Aritkel muss ich unbedingt mal reinlesen.