Praktische Tipps und Methoden, um Stress abzubauen, Gelassenheit zu gewinnen und entspannter durchs Leben zu gehen.
Stress gehört zu unserem modernen Alltag wie Arbeit, Termine und Verpflichtungen. Er kann nicht nur unser Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch körperliche und mentale Folgen haben, für uns und sogar für unser Haustier, wenn wir ihn nicht erkennen und verstehen.
In diesem Artikel erkläre ich, was Stress genau ist, welche Auslöser ihn verursachen und wie du durch einfache Methoden mehr Gelassenheit und innere Ruhe in deinen Alltag bringen kannst.
| Schnell-Check: Stress erkennen & abbauen |
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| ✅Stress erkennen: Achte auf körperliche und mentale Anzeichen wie Anspannung, Unruhe oder Konzentrationsprobleme. ✅ Auslöser reduzieren: Stress entsteht oft durch äußere Faktoren aber auch durch eigene Erwartungen. Finde Wege, Belastungen zu minimieren oder besser zu bewältigen. ✅Gelassenheit üben: Regelmäßige Entspannung, Pausen, Atemübungen und Achtsamkeit helfen, Ruhe zu finden und chronischem Stress vorzubeugen ✅Langfristig vorsorgen: Regelmäßige Entspannung, gesunde Routinen und Selbstreflexion schützen vor chronischem Stress und fördern Wohlbefinden. ✅Stress wirkt auf Haustiere: Wer gelassener lebt, schafft auch für Tiere ein entspanntes Umfeld. |
Warum ich diesen Artikel schreibe
Ich schreibe diesen Aritkel weil ich der festen Überzeugung, dass es starke Auswirkungen auf unser gesamtes Leben und auch den Umgang mit unseren Tieren hat, wenn wir gestresst sind. Ich warne dich mal vor, in einigen Teilen ist der Artikel ganz schön theoretisch. Dafür habe ich mich bewusst entschieden weil ich es bei dem Thema Stress wirklich wichtig finde, die Zusammenhänge zu verstehen. Ich selbst hatte auch mal eine Phase, in der Stress mein Leben stark beeinflusst hat und wirklich dazu geführt hat, dass ich bestimmte Dinge gar nicht mehr tun konnte. Seit dem ist mein Interesse an dem Thema nochmal viel größer geworden, weil ich mich damals selbst nicht mehr verstanden habe. Ich habe mir damals Unterstützung geholt und mich viel mit mir und meinen Stressauslösern beschäftigt, doch wisst ihr, was bei mir damals echt geholfen hat? Als ich verstanden habe, was Stress im Körper macht beziehungsweise, was durch die Stressreaktion nicht mehr möglich ist. Das ganze habe ich verstanden, als ich mich im Rahmen meiner Hundetrainerausbildung mit dem Thema beschäftigt habe, denn die Stressreaktion läuft bei unseren Tieren und uns gleich ab. Das hat bei mir zu so vielen AHA Momenten geführt, dass ich seit dem den Wunsch habe, dieses Wissen weiterzugeben. Ich konnte plötzlich verstehen was passiert und warum bestimmte Dinge nicht mehr gehen. Das wünsche ich mir auch für dich, wenn du bereits stark gestresst bist, wenn du es noch nicht bist, hoffe ich, dass das Lesen dieses Artikels vielleicht verhindern kannst, dass du in das Hamsterrad der Stressreaktion kommst. Und vielleicht hilft er dir auch zu verstehen, warum dein Tier sich in bestimmten Situationen, die es als stressig erlebt auf eine bestimmte Art und Weise verhält.
Ich glaube ehrlich gesagt, jeder von uns war schonmal gestresst. Unser Leben ist in den letzten Jahren so viel schneller und intensiver geworden. Wir sind ständig mit verschiedenen Reizen konfrontiert und haben ständig das Gefühl, etwas leisten zu müssen. Jeder will etwas von uns und wir wollen es doch so gerne allen Recht machen, denn den meisten von uns ist sehr wichtig anerkannt zu werden. Vielen ist dies vielleicht gar nicht so bewusst oder sie wollen es nicht wahrhaben, so war es beispielsweise bei mir. Ja und diese Anerkennung ist häufig von der Leistung, die wir erbringen abhängig oder zumindest ist es das, was wir glauben. All dies kann Stress auslösen.
Allgemeine Definition
Doch was genau ist Stress eigentlich?
Geprägt wurde der Begriff vom ungarischen Arzt Hans Selye. Er bezeichnete mit Stress „die unspezifische Reaktion des Körpers auf Anforderung und Belastung durch die Umwelt.“ Diesen Vorgang bezeichnet er als Anpassungssyndrom.
Also ist Stress erst einmal nicht anderes als eine Möglichkeit unseres Körpers sich an die Dinge, die in unserem Leben passieren und uns belasten oder fordern anzupassen. Hierbei kann es sich um kleine oder große Ereignisse handeln, so kann der Stressmechanismus im Körper schon beginnen, wenn wir neue Leute kennenlernen, einen spannenden Film schauen, in einem wichtigen Meeting sind oder uns Sorgen um unsere Zukunft machen. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um eine reale Gefahr handelt oder ob wir uns die potentielle Gefahr nur vorstellen.
Der Körper wird durch die Ausschüttung von Hormonen auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Die Leistungsbereitschaft wird erhöht. Daher ist die Stressreaktion erst einmal sinnvoll. Ein bisschen Stress kann sogar hilfreich sein, beispielsweise wenn wir etwas neues lernen wollen. Durch Stress wird zudem der unseres Nervensystems aktiviert, welcher für die Kampf oder Flucht Reaktion zuständig ist (Sympathikus), der Teil der für Entspannung sorgt, tritt zurück.
Das Problem ist in der heutigen Zeit allerdings, dass wir diese Reaktionen nun nicht ausleben können. In den meisten stressigen Situation, können wir weder kämpfen noch flüchten, deshalb werden wir die bereitgestellte Energie nicht mehr los. Sie bleibt in uns und immer kleinere Auslöser können zu einer Stressreaktion führen.
Ich denke die meisten von uns haben negative Assoziationen mit Stress, doch es gibt durchaus auch positiven Stress, den sogenannten Eustress. Hierzu zählt jede freudige Erwartung, Neugier, Spannung und alles, was unsere Aufmerksamkeit erhöht. Auch Vorfreude ist Stress. Dieser positive Stress wirkt antriebsfördernd. Die Lustareale des Gehirns werden aktiviert und angenehme Empfindungen erzeugt. Es aktiviert den Körper und kann die Vorstufe für eine überdurchschnittliche Leistung sein. Also können auch Dinge, die uns echt Spaß machen im Körper Stress auslösen.

Beim negativen Stress hingegen wird eine Aufgabe oder eine Herausforderung als Belastung oder sogar Bedrohung erlebt. Es ist oft nur ein kleiner Schritt vom positiven zum negativen Stress, wobei dies bei jedem Individuum anders ist und daher kann nicht genau gesagt werden, was wie erlebt wird
Körperliche Stressreaktion
Die Stressreaktion im Körper läuft sowohl bei uns als auch bei unseren Tieren in drei Phasen ab:
- Phase: In der ersten Phase reagiert das aktivierende sympathische Nervensystem. Unser Herz schlägt schneller, der Puls ist höher und alle Muskeln sind angespannt. Wir sind bereit auf die Gefahr zu reagieren.
2. Phase: Die Nebennieren werden aktiviert und schütten die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Diese zwei sind auch verantwortlich für die typische uns bekannte Stressreaktion. Unsere Atmung geht schneller, der Blutdruck steigt. Oft werden wir blass, weil das gesamte Blut in die Muskeln geleitet wird und bei underem Hund stellen sich die Haare auf, damit er größer wirkt.
3. Phase. Die Hypophyse kommt zum Einsatz, sie ist eine Drüse, die das Kommando über andere Drüsen hat und ihnen Befehle gibt. Diese gibt sie über den Blutkreislauf weiter, deshalb dauert es bei ihr etwas länger bis alle Kommandos angekommen sind. Bei Stress leitet sie ein Hormon (ACTH) an die Nebenniere und diese setzt Cortisol frei. Das passiert, nachdem vorher in der zweiten Phase durch einen schnellen Nervenimpuls bereits die Hormone Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt wurden und Cortisol verstärkt nun die Stressreaktion.
In diesen Momenten, schaltet das Gehirn alles aus, was in diesem stressauslösenden Moment nicht wichtig ist. Denn der Körper soll seine gesamte Kraft für die Stressreaktion zur Verfügung haben. Weder wir noch unsere Tiere haben in diesem Momenten Zeit zum Nachdenken, unsere Gedanken sind durch die Gefühle der Stressreaktion blockiert. Unsere Denkprozesse sind verlangsamt. Das ist ja auch total sinnvoll, denn wenn wir in einer wirklich bedrohlichen Situation, also so eine evolutionsbedingte, aus der die Reaktion eben noch ensteht wären, würden wir sicher nicht vor dem Säbelzahntiger flüchten können, wenn wir lange überlegen. Genau das passiert heute noch.
Vielleicht kannst du meine Begeisterung zwischen den Zeilen lesen, das war damals für mich der AHA Effekt. Ich konnte mich in der Zeit, in der ich stark gestresst war nämlich überhaupt nicht konzentrieren. Ich konnte nicht lesen, nicht schreiben und nicht planen. Zumindest nicht lange. Das war echt belastend für mich ist weil das bedeutet hat, dass ich irgendwie gar nichts machen konnte. Vor allem weil noch hinzukam, dass ich keine Entscheidungen treffen konnte. Es war einfach nicht möglich und ich habe es nicht verstanden. Bis ich verstanden habe, dass der Stress genau das blockiert und dass ich mich meinem Körper jetzt erklären darf, dass keine Bedrohung mehr besteht. Dazu später mehr.
Bei der körperlichen Stressreaktion kann zwischen der akuten Stressreaktion und chronischem Stress unterschieden werden.
Akute Stressreaktion
Bei der akuten Stressreaktion werden Notfallprozesse im Gang gesetzt: Adrenalin wird ausgeschüttet, das Herz schlägt schneller, alles um den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Außerdem wird die Funktion des Präfrontalkortex im Gehirn eingestellt und das führt eben dazu, dass Lernen Denkprozesse und auch das Abrufen früherer Erfahrungen nicht mehr möglich ist. Doch auch die Impulskontrolle und die Reaktionshemmung sind nicht mehr möglich. Das liegt einfach daran, dass bei einer Konfrontation mit einer Belastung oder Herausforderung alle körpereigenen Energiereserven mobilisiert werden um ihr entgegenzuwirken. Dafür schaltet das Gehirn alles aus, was in diesem Moment unwichtig ist. Es ist einfach kein Raum um irgendetwas bewusst zu berechnen, zu überlegen oder sich Gedanken über die Situation zu machen. Wie bereits erwähnt, funktioniert unser Gehirn hier immer noch so, wie es früher notwendig war, wenn wir einer wirklichen Gefahr gegenübergestanden sind. Auch wenn heute andere Situationen Stress auslösen (dazu später mehr), laufen in unserem Körper genau die gleichen Prozesse ab. Wir können wirklich erst wieder denken, wenn der Stress vorbei ist. Früher war es ja auch so, dass wir in einer Situation waren, die Stress ausgelöst hat und dann war sie auchh wieder vorbei. Heute ist oft gar nicht richtig greifbar, was genau unseren Stress auslöst und die wirkliche Gefahr tritt nie ein. Dadurch befindet sich unser Körper in einem dauerhaften Stress Zustand und der Stress wird chronisch.
Chronischer Stress
Chronischer Stress entsteht, wenn sich unser Körper dauerhaft im Stresszustand befindet. Mit der Zeit führt dies dazu, dass beispielsweise Dopamin abgebaut und unser Energieverbrauch wird heruntergefahren. Dadurch können wir richtig lethargisch werden. Es entsteht ein Erschöpfungszustand und das was, während der akuten Stressreaktion sinnvoll ist, kann zu einem echten Problem werden.
Auswirkungen von chronischem Stress
So und was ist denn jetzt eigentlich so schlimm am Stress, wenn es doch einfach nur eine körperliche Reaktion auf eine Belastung ist? Tatsächlich ist dies erstmal nicht schlimm, wenn wir immer nur kurz akuten Stresssituationen ausgesetzt sind und danach den Stress abbauen können, dann befinden sich die Hormone nur kurz im Blutkreislauf. Denn genau so ist es eigentlich auch vorgesehen. Wir sehen eine Gefahr, haben Stress, reagieren mit Kampf oder Flucht und kommen wieder zur Ruhe.
Schwierig wird es erst, wenn wir entweder keine Möglichkeit haben den Stress abzubauen weil wir weder kämpfen noch flüchten können oder wenn wir dauernd Situationen, die wir als stressig bewerten, ausgesetzt sind.
Dann entsteht chronischer Stress. Diese Entwicklung vom akuten Stress zum krankmachenden Dauerstress entsteht meist schleichend, hat jedoch echte negative Auswirkungen auf unseren Körper und unser gesamtes Wohlbefinden:
- Stress aktiviert den Teil unseres Nervensystems, welcher eben für die Kampf oder Flucht Reaktion zuständig ist (Sympathikus), der Teil der für Entspannung (Parasympathikus) sorgt tritt zurück. Der Parasympathikus ist allerdings beispielsweise auch für unsere Verdauung und Regeneration zuständig. Das ist auch prinzipiell total sinnvoll, denn wenn wir gerade kämpfen oder flüchten müssen, stören die anderen Sachen einfach. Wenn nun aber dauerhaft der Sympathikus aktiv ist, kann dies logischerweise zu Problemen mit der Verdauung führen oder wir werden häufiger krank, weil ja auch unser Immunsystem heruntergefahren ist. Ich selbst bekomme beispielsweise immer Magenschmerzen, wenn ich Stress habe.
- Wenn wir kämpfen oder flüchten müssen brauchen wir natürlich unsere Muskulatur. Doch auch hier ist die nachfolgende Entspannung total wichtig. Wenn wir uns aber nun im Dauerstress befinden kann sich die Muskulatur nicht mehr entspannen und es können Verspannungen entstehen.
- Die Hormonbalance gerät aus dem Gleichgewicht. Durch die chronische Überproduktion von Cortisol und Adrenalin kann es sein, dass wir eine permanente innere Unruhe empfinden. Gleichzeitig fühlen wir uns vielleicht völlig erschöpft weil unser Körper eigentlich Ruhe braucht. Es kann auch passieren, dass wir total gereizt reagieren. Dies kann zu psychischen Erkrankungen führen.
- Während der Stressreaktion wird alles auf die Kampf oder Flucht Reaktion gesetzt, in diesem Modus fällt es uns auch total schwer uns zu konzentrieren oder uns etwas zu merken. Ist ja auch irgendwie logisch, denn unser Steinzeitgehirn hat nicht bedacht, dass wir auf die Idee kommen ein Buch zu lesen während wir flüchten müssen.
- Stress hat Einfluss auf die Beziehung zwischen Emotionen und logischem Denken. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, nutzen wir unsere Gefühle um schnell mit der Situation umgehen zu können, die kognitiven Funktionen sind ausgestellt, da sie zu langsam sind. Wenn sich wieder alles beruhigt hat, können wir wieder logisch denken und die emotionale Reaktion lässt nach. Das bedeutet, in den Zeiten in denen wir Stress haben ist es einfach nicht möglich uns zu konzentrieren oder eben logisch zu denken.
Auslöser
Doch was genau löst Stress eigentlich aus, tja so genau kann man das nicht sagen, denn es ist bei jedem anders und hängt vor allem davon ab, wie wir eine Situation bewerten. Denn die Stressreaktion wird dadurch ausgelöst, dass unser Gehirn die Reize die eintreffen bewertet. Durch diese Bewertung werden die weiteren körperlichen Prozesse eingeleitet.
Prinzipiell kann es eben alles sein, was von uns als Belastung oder Gefahr interpretiert wird. Häufig sind es Dinge, die unerwartet kommen, die unsere Routine stören oder mit denen wir bereits negative Erfahrungen gemacht haben. Eine wichtige Rolle spielen hierbei unsere Glaubenssätze, denn die Dinge die wir in der Kindheit als Bedrohung wahrgenommen haben, lösen auch heute noch Stress aus. Es müssen noch nicht mal große wichtige Dinge sein, es kann auch schon Stress auslösen, wenn wir beispielsweise das Gefühl haben, dass unser Vorgesetzter uns nicht ausreichend Beachtung schenkt. Vor allem wenn wir als Kind gelernt haben, dass es wichtig ist gesehen zu werden. Was wohl bei fast allen von uns daher Stress auslöst ist Verachtung oder negative Reaktionen eines Gegenübers, denn wir wollen doch alle anerkannt werden. Unser Gehirn ist nämlich immer noch der Meinung, dass ein Ausschluss aus einer Gruppe unser Überleben gefährdet und nimmt dies daher als akute Bedrohung war.
Übrigens ist dies auch bei unseren Hunden so, auch sie wollen Gemeinschaft. Da kann man sich ja vorstellen wie es sich für sie anfühlt, wenn wir als ihr wichtigster Gegenüber sie ignorieren oder sogar bestrafen. Was mit Blick auf unsere Haustiere auch noch spannend ist, dass sie natürlich merken, wenn wir gestresst sind und diese Reaktion überträgt sich auf sie. Doch auch das Verhalten unser Haustiere selbst kann Stress in uns auslösen. Wenn du beispielsweise einen eher reaktiven Hund hast, weißt du bestimmt, was in deinem Körper passiert, wenn du in der Ferne den Erzfeind deines Hundes siehst. Falls du keinen reaktiven Hund hast, hier die kurze Auflösung: Stress ;). So und glaub mir, dein Hund nimmt wahr das du Stress hast und dadurch bestätigst du, dass dieses fürchterliche Wesen in Körper eines Yorkshire Terriers, WIRKLICH bedrohlich ist. Noch schlimmer wird das ganze, wenn nicht nur dein Körper reagiert, sondern diese unbewusste körperliche Reaktion zu Handlungen, wie einem Leinenruck führt. Denn dann hat der Blick zum Feind auch noch tatsächlich Schmerzen verursacht und der Stress steigt.
Wir müssen uns übrigens noch nicht mal wirklich in einer stressigen Situation befinden um Stress in uns auszulösen. Es reicht, wennn wir uns die Situation vorstellen. Ja wir können unseren Körper alleine durch unsere Vorstellungskraft in Stress versetzen. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Macht unsere Gedanken haben. Sicher kennen wir alle die Aufregung vor einem Vortrag. Wir spüren richtig wie uns flau im Magen wird oder es überall kribbelt und das obwohl wir uns sicher in unseren eigenen vier Wänden befinden. Auch Sorgen oder Ängste können genau zu diesen Stressreaktionen führen.
Auch die Begegnung mit dem Erzfeind deines Hundes löst schließlich schon Stress in dir aus, bevor überhaupt irgendetwas passiert ist, einfach aufgrund deiner vergangenen Erfahrungen und Gedanken. Achte doch mal drauf.
Ein weiterer typischer Stressauslöser sind sogenannte Wertekonflikte, diese müssen uns noch nicht mal bewusst sein. Zum Beispiel wenn wir uns die Frage stellen, ob wir uns lieber mit Freunden zum wandern treffen oder etwas für den Aufbau unserer Selbstständigkeit machen. Generell kann das Treffen von Entscheidungen im Allgemeinen Stress auslösen, insbesondere wenn hier noch der Glaubenssatz, dass wir es allen Recht machen wollen, mitwirkt. Wieder aus der Angst heraus abgelehnt zu werden.
Es gibt auch einige typische Faktoren in unserer Gesellschaft, die Stress auslösen können, zum Beispiel dass immer Hochleistung erwartet wird, alles irgendwie teurer wird und wir das Gefühl haben immer zu wenig Zeit zu haben. Doch wenn du hier genau hinschaust, wirst du auch hier feststellen, dass die eigene Bewertung die zentrale Rolle spielt. Denn selbst wenn andere Hochleistung erwarten, liegt es an mir, wie ich damit umgehe und ob ich dieses Spiel mitspiele.
Das ist auch im Umgang mit unseren Tieren so, wir müssen nicht alles mit machen was alle anderen machen und was gemacht werden sollte. Auch wenn das auf de ganzen Social Media Videos noch so toll ausieht. Wir können entscheiden was für uns wichtig ist.
Wir können also festhalten, dass uns stressauslösende Faktoren immer wieder begegnen und Stress nicht per se schlecht sein muss, denn sowohl unser Körper als auch unser Geist brauchen ein paar Herausforderungen. Das was Stress negativ macht, sind häufig unsere Gedanken, Glaubenssätze und inneren Antreiber. Das was wir erwarten und nicht die realen Situationen lösen den Stress aus.
Was bedeutet dein Stress für dein Tier?
Glaub mir unsere Tiere nehmen sehr genau wahr, wenn wir Stress haben. Stress hat Auswirkungen auf unseren Körper, wir bewegen uns anders und stehen anders da weil unser Körper ja gerade bereit ist zu flüchten oder zu kämpfen. Da Tiere nur über die Körpersprache reagieren, nehmen sie diese viel deutlicher wahr. Hinzu kommt, dass sie gelernt haben auf unsere Körpersprache zu reagieren. Wenn unser Körper nun Kampf oder Flucht zeigt, ist es doch irgendwie logisch, dass unsere Tiere auf der Suche nach der Gefahr sind. Dies kann vor allem bei Hunden und Pferden der Fall sein, denn beide haben im Laufe ihrer Evolution in einem sozialen Gefüge gelebt. Wenn einer aus dem Rudel oder der Herde Gefahr wahrgenommen hat, haben die anderen dies auch gemerkt und haben entsprechend darauf reagiert, selbst wenn sie selbst die Gefahr vielleicht noch gar nicht wahrgenommen haben.
Beim Pferd (Fluchttier) kann sich dies dann vielleicht durch eine erhöhte Schreckhaftigkeit zeigen. Vielleicht weicht dein Pferd dir sogar aus, wenn du kommt weil dein Körper Kampf anzeigt, etwas was dem Fluchttier Pferd gar nicht gehörer ist. Bei unseren Hunden kann dies vielleicht zu einer höheren Reaktivität führen. Doch oft ist das noch nicht alles. Wir nehmen das Verhalten unseres Tieres, was eigentlich total logisch ist, dann nicht einfach so hin, sondern reagieren darauf auch wieder genervt oder bestrafen unser Tier im schlimmsten Fall sogar für das Verhalten.

Auch wenn wir uns nicht konzentrieren können oder mit den Gedanken woanders sind, kann sich dies auf unsere Tiere auswirken. Vielleicht kriegen wir dann ein tolles Verhalten unseres Hundes gar nicht mit und er denkt sich: „Hey warum sollte ich mich nochmal so schön an der Leine laufen, wenn das andere Ende der Leine es eh nicht wahrnimmt.“ Wenn es ganz blöd kommt bestrafen wir unser Tier vielleicht sogar ohne es zu merken. Zum Beispiel ziehen wir zu fest an der Leine oder am Strick oder die Fersen drücken sich zu fest in den Pferdebauch, wenn das Pferd losgehen soll.
Hinzu kommt, dass chronischer Stress dazu führen kann, dass wir schlecht schlafen können und dauernd gereizt sind. Auch wenn wir es nicht möchten, können wir dadurch vielleicht genervt auf völlig normale Verhaltensweisen unseres Tieres reagieren. Zum Beispiel wenn der Hund zu lange schnüffelt, gestern war es noch in Ordnung heute nervt es dich. Oder dein Pferd grast beim Spaziergang. Gestern ist es dir gar nicht so aufgefallen oder es war dir egal weil du mit deinen Gedanken sowieso noch bei Frage warst, wie du es heute noch schaffen sollst die ganzen Mails zu beantworten, achja einkaufen warst du auch noch nicht…
Dies führt logischerweise dazu, dass unser Tier uns irgendwie nicht mehr so richtig ernst nehmen kann….
Was wir dagegen tun können
Ich möchte dir hier noch einen kleinen Einblick geben, was du gegen Stress machen kannst und auch, was mir damals geholfen hat. Außerdem sollten wir darauf achten, dass was uns aufregt zu reduzieren und das was uns entspannt zu steigern. Doch weißt du, was dich aufregt? Oder wie du entspannen kannst? Falls nicht möchte ich dir hier gerne eine Ideen mitgeben.
Nimm wahr und informiere dich
Ein wichtiger Schritt erst einmal zu merken, dass wir gerade Stress haben und zu verstehen was passiert, du bist also schonmal auf einem guten Weg, in dem du dich mit dem Thema beschäftigst. Wie ich ja bereits oben beschrieben habe, hat es mir unglaublich geholfen zu verstehen, was da gerade in meinem Körper passiert und warum bestimmte Sachen eben nicht mehr gehen. Wichtig ist es dann jedoch sich nicht zu verurteilen, sondern die Situation erst einmal so wahr und anzunehmen wie sie ist.
Innere Antreibern und Glaubenssätze
Da unsere Stressreaktion von unseren Bewertungen abhängen kann und diese wiederum von unseren Glaubenssätzen und den daraus entstehenden inneren Antreibern kann ein erster Schritt sein, erst einmal herauszufinden, was da bei dir eigentlich so wirkt. Die typischten sind:
- Sei Perfekt. Es ist nicht gut genug. Es muss besser sein. Es ist nie gut genug.
- Mach schnell: Wenn ich mich nicht beeile, werde ich nicht fertig. Die Zeit läuft davon, es ist noch so viel zu tun.
- Streng dich an: Das Leben ist hart. Ohne Fleiß keine Preis. Ich muss mich immer anstrengen.
- Mach es allen Recht: Alle müssen mit dem was ich mache zufrieden sein. Ich darf niemanden enttäuschen. Ich werde abgelehnt, wenn nicht alle zufrieden sind.
- Sei stark: Ich muss es schaffen, niemand darf merken, dass ich schwach bin. Gefühle zeigt man nicht. Nur die harten kommen in den Garten.
Na welcher dieser netten Gesellen sagt dir am meisten zu? Worin erkennst du dich wieder? Ich selbst habe immer wieder mit dem fiesen „Mach schnell“ zu tun. Dieser führt bei mir dazu, dass ich gedanklich immer schon mindestens drei Schritte weiter bin. Dadurch verpasse ich total den Moment und habe das permanente Gefühl, dass ich das alles nicht schaffe. Das löst Stress aus. Die meisten unserer inneren Antreiber entstehen durch unsere Glaubenssätze. Häufig wirken auch mehrere in uns und sie zeigen sich in verschiedenen Situationen, doch häufig ist einer ganz besonders präsent.
Doch was können wir nun dagegen tun? In der Vergangenheit unsere inneren Antreiber ja durchaus einen Nutzen, nun dürfen wir lernen, dass wir sie nicht mehr immer brauchen. Hierbei können dir typische Erlauber helfen. Diese sind natürlich nur beispielhaft, du kannst die nehmen, die für dich passen. Wir können hierbei auch in den direkten Diaolog mit unseren inneren Antreibern gehen.
- Sei Perfekt Erlauber: Ich darf Fehler machen, denn nur doch Fehler lerne ich
- Mach Schnell Erlauber: Ich darf Pausen machen und den Moment genießen. Dieser Moment ist das Leben
- Streng dich an Erlauber: Es darf leicht sein. Ich darf genießen, was ich tue.
- Mach es allen Recht Erlauber: Ich darf mich selbst am wichtigsten nehmen. Ich kann und muss es nicht allen Recht machen, die Kritik der anderen hat mehr mit ihnen, als mit mir zu tun.
- Sei stark Erlauber: Ich darf mir Hilfe holen und muss nicht alles alleine schaffen. Gefühle zu zeigen ist ein Zeichen von Stärke.
Wenn du nun merkst, dass dein innerer Antreiber mal ordentlich Stress macht, nimm dir einen Moment Zeit und mache dir bewusst, dass der Stress vor allem aufgrund deiner Bewertung der Siuation entsteht. Frage dich, ob es wirklich die Situation ist oder ob es alte Glaubenssätze sind, die den Stress gerade auslösen. Dann erlaube dir es anders zu machen. Sage dir immer wieder die entsprechenden Erlauber bis du sie immer mehr und mehr annehmen kannst.
Arbeite mit deinem Körper
Um Stress abzubauen kann auch die Arbeit mit unserem Körper sehr hilfreich sein, wie oben beschrieben können wir die typische Stressreaktion, Flucht oder Kampf, nach einer Bedrohung in der heutigen Zeit ja oft nicht mehr umsetze. Die Hormone bleiben im Körper, daher kann Sport wirklich hilfreich sein. Auch das hat mir damals total geholfen. Ich bin total gut darin alles zu verstehen, zu lernen und mich weiterzubilden. Doch wie wichtig auch die Arbeit mit meinem Körper ist, wurde mir damals erst richtig deutlich. Was du machst ist gar nicht so wichtig. Hauptsache dein Körper hat die Möglichkeit sich zu bewegen, wenn er schon nicht kämpfen oder flüchten darf. Das muss auch gar nicht viel sein, denn gerade wenn wir im chronischen Stresszustand sind, kann es sein, dass wir einfach sehr sehr erschöpft sind. Hier kann es helfen, wenn du dir gar nicht so viel vor nimmst, denn dann fällt es schwer anzufangen. Nimm dir einfach mal vor, dass du dich drei Minuten bewegst, wenn du dann noch Lust hast, darf es natürlich auch mehr sein. Aber drei Minuten..das kriegst du hin!!
Was mir total hilft ist joggen, ich laufe hier auch gar nicht lange, meist nur so zwei oder drei Kilometer doch irgendwie komme ich dabei in einen Flow und fühle mich danach richtig gut. Außerdem liebe ich es Yoga zu machen, die Verbindung zwischen Atmung und Bewegung hat auf mich eine total beruhigende Wirkung. Was ich während meiner stressigen Zeit noch für mich entdeckt habe ist etwas, was sich anfangs echt komisch angefühlt hat und zwar schütteln. Klingt komisch? Ja fand ich auch, aber es hilft wirklich und ist so einfach. Stell dich einfach hin und schüttel locker deinen ganzen Körper aus, die Arme, die Beine, den Kopf, den ganzen Körper. Mach dir dazu ruhig ein tolles Lied an, dann macht es richtig Spaß und vielleicht hast du danach ja sogar noch Lust etwas zu tanzen, denn das hilft auch sehr. Glaub mir es geht nicht gestresst zu sein, während wir tanzen.
Meinem Körper haben Tiere auch total geholfen. Mich beruhigt es einfach total mit Tieren zusammen zu sein. Ohne etwas tun zu müssen, einfach ihre Nähe spüren und sie streicheln, auch hierfür gibt es wieder eine biologische Erklärung. Durch das Streicheln von Tieren wird ein Bindungshormon ausgeschüttet und das verringert Stress. In dieser Zeit habe ich wieder neu gelernt, wie schön es ist, einfach mit Tieren zusammen zu sein. Früher, vor allem in meiner Kindheit und Jugend habe ich das so viel gemacht. Während andere im Reitunterricht waren, konnte ich stundenlang auf der Wiese sitzen und die Pferde beim grasen beobachten oder sie einfach putzen. Irgendwie hat sich auch bei meinen Tieren mal eine zeit lang ein Leistungsgedanke bei mir eingeschlichen, vor allem als ich angefangen habe als tiergestützte Pädagogin zu arbeiten. Irgendwie dachte ich, meine Tiere müssen doch brav und erzogen sein, wenn ich als tiergestützte Pädagogin arbeite. Wie falsch ich doch lag, unsere Tiere müssen gar nichts und es gibt nur eine Sache, die meine Tiere können müssen – gehen wenn es ihnen zu viel wird.
Zudem begünstigt körperliche Betätigung die Bildung von Serotonin. Welchen Sport du auch immer gerne machst, es kann dir helfen, dich hin und wieder mal so richtig auszupowern.
Entspannung

Eine andere Möglichkeit kann es sein uns bewusst zu entspannen und so das parasympathische Nervensystem wieder mit ins Boot zu holen. Auch dies ist wieder bei jedem anders. Für einige ist es das Schaumbad am Abend, für andere die YinYoga Einheit. Puh da muss ich zugeben, das fällt mir wirklich noch schwer. Am ehesten gelingt es mir in Verbindung mit körperlicher Bewegung, beispielsweise beim Yoga. Oder eben wenn ich einfach mit meinen Tieren zusammen bin. Mir hilft es auch sehr zu meditieren, glaub mir, das konnte ich anfangs gar nicht. Ich habe mich hingesetzt und hatte 528 Gedanken im Kopf. Die sind immer da, aber da sind sie mir so aufgefallen. Oh man, manchmal finde ich mich echt selbst anstrengend. Aber es wird besser, mit jedem Mal und ich komme in eine immer tiefere Entspannung, vor allem wenn ich mich vorher bewegt habe. Das ist wirklich ein unfassbar tolles Gefühl, diese Stille.
Leider kommt mir da mein Lieblingsglaubenssatz: „Mach Schnell“ noch oft in die Quere. Lange Zeit konnte ich wirklich nicht einfach nichts tun, alles musste irgendwie was bringen. Doch ich arbeite daran und es wird täglich besser, Weißt du, wer hier meine beste Lehrmeistern ist? Wenn du mir schon etwas folgst, bist du vielleicht darauf gekommen, dass das mein Nelchen ist. Dieser Hund ist einfach Entspannung pur und sie hat das Ganze echt perfektioniert. Es ist so schön, was wir von unseren Tieren lernen können.
Finde heraus, was dir gut tut und versuche es in regelmäßigen Abständen in deinen Alltag einzubauen, ganz egal, ob du dich gerade gestresst fühlst oder nicht. Denn oft merken wir die ersten Stressanzeichen gar nicht weil sie schon so normal für uns geworden sind. Hierbei kann dein Tier dir übrigens auch wunderbar helfen, denn durch das Streicheln eines Tieres werden Hormone ausgeschüttet, die gut für unser Wohlbefinden sind.
Abschalten
Da der Stress vor allem in unserem Kopf ensteht ist alles gut, was dich ablenkt. Freunde treffen, Kinobesuch oder auch hier wieder etwas mit deinem Tier zu machen. Denn in dem Moment, wenn wir uns aktiv mit einem Tier beschäftigen, haben wir keine Zeit über etwas anderes nachzudenken. Sehr hilfreich kann hier auch der sogenannte Gedankenstop sein. Immer wenn du merkst, dass deine Gedanken wieder um etwas kreisen, dass Stress auslöst, denke einfach „STOP“. Das mag banal klingen und wahrscheinlich werden wir es am Anfang erstmal vergessen, doch dieser Stop bringt uns dazu uns bewusst zu machen, was wir da eigentlich gerade denken. Dann können wir entscheiden, ob wir das was wir denken auch wirklich denken möchten. Denn wir sind nicht unsere Gedanken und haben mehr Einfluss auf unsere Gedanken als wir denken. Auch hier kann wieder Meditation hilfreich sein.

Natur

Nachweislich wirkt der Aufenthalt in der Natur entspannen und gesundheitsfördernd. Daher nimm dir Zeit um in den Wald zu gehen und die Ruhe zu genießen. Hierbei verbinden sich all die anderen genannten Sachen. Du bewegst dich, du kannst dich bewusst auf die Umgebung konzentrieren, achtsam sein und dich dadurch entspannen.
Wichtig ist, dass für all die Übunge Geduld notwendig ist, übrigens auch etwas, was wir wunderbar von unseren Tieren lernen können. Oft nehmen wir die Wirkung auch gar nicht bewusst wahr, sondern der Körper und unser Verhalten ändert sich nach und nach. Wir können wieder schlafen, empfinden wieder Freude und haben weniger Schmerzen.
Wir können diese Sachen natürlich auch machen, obwohl wir gar nicht das Gefühl haben so gestresst zu sein, denn ein bisschen Stess gehört doch dazu. Doch Achtung, wie bereits erwähnt, ist es ein schleichender Prozess vom akuten Stress zum Dauerstress. Leider werden diese Sachen vorher oft eher als Zeitverschwendung wahrgenommen weil es Tätigkeiten sind, die nicht den eigenen Zielen dienen und doch eigentlich gar keine Nutzen haben. Falls du das denkst, solltest du dringend damit anfangen. Denn alleine der Gedanke, dass alles was du tust einen Nutzen haben muss ist ein unglaublich starker innerer Antreiber, der ja wiederum Stress auslösen kann. Auch wenn dir diese Dinge, vor allem Stille, erstmal irgendwie unangenehm sind,ist es ein Zeichen, dass du gestresst bist. Denn durch die permanenten Gedanken und die Anspannung kann Stille und Entspannung durchaus beunruhigend wirken.
Noch ein kleiner Hinweis, achte bitte darauf, dass die Übungen zur Entspannung nicht zum Stress werden. Sie sollen keine weiteren Punkte auf deiner To Do Liste sein, sondern wirklich etwas, was dir gut tut.
Professionelle Unterstützung
Wichtig ist mir jedoch zu sagen, dass Stress wirklich nicht unterschätzt werden sollte. Bitte nimm die Folgen, die Stress habe kann ernst und hol dir im Zweifel professionelle Hilfe…für dich und dein Tier. Vor allem weil es einfach blinde Flecken gibt, die wir selbst einfach nicht wahrnehmen, da kann es super hilfreich sein, jemanden zu haben, der dich darauf hin weist. Das kann auch manchmal weh tun, weil es ja eben die Sachen sind, die uns nicht bewusst sind. Doch genau dadurch können wir wachsen und uns verändern, wenn wir uns im Innen verändern, kann sich auch unser Außen verändern, denn jede Veränderung beginnt in dir. Wenn du möchtest begleite ich dich gerne durch mein pferdegestütztes Coaching, melde dich einfach für ein kostenloses Kennenlerngespräch.
Literatur
Scherit, Petra Isabel/ Fischer Antonie, Susanne (2018): Stressmanagement. Ihr Weg zur inneren Ruhe. Freiburg: Haufe-Lexware
Hallgren, Anders (2017): Stress, Angst und Aggression bei Hunden. 3. Auflage München: Cadmos Verlag.
O’Heare, J. (2009). Die Neuropsychologie des Hundes. Bernau am Chiemsee: Animal Learn Verlag
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