2016 bis 2026: 10 Veränderungen in 10 Jahren, auf die ich stolz bin

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Heute möchte ich gerne mal fünf Dinge mit euch teilen, die sich in den letzten zehn Jahren verändert haben. Dinge auf die ich stolz bin und oder für die ich unglaublich dankbar bin.

  1. Ich war zehn Jahre als Sozialarbeiterin angestellt und habe in der Firma den tiergestützten Bereich ausgebaut. Ja und jetzt bin ich selbstständig, es ist immer noch ein sehr komisches Gefühl. Ich finde es hat sehr viele Vorteile, zum Beispiel dass ich jetzt wirklich tun kann, was ich will und wann ich es will. Ich kann mir meine Arbeitszeit selbst einteilen und mir überlegen mit wem ich welches Projekt machen möchte. Das ist wirklich toll. Auf der anderen Seite fehlt mir manchmal der Austausch und wirklich in einem Team zusammen zu arbeiten.

2.Ich bin zweifache Hundebesitzerin. Vor circa elf Jahren ist Nele bei mir eingezogen. Die wohl beste Entscheidung meines Lebens. Meine Güte was habe ich damals gezweifelt. Ob ich es wirklich schaffe einem Hund gerecht zu werden? Darf man überhaupt einen Hund haben, wenn man Vollzeit arbeitet? Kann ich das? Ich habe mir damals so viele Worst Case Szenarien ausgemalt, zum Glück doch deutlich mehr ganz wundervolle Szenarien, sonst hätte ich sie heute nicht. Ja wenn ich damals schon gewusst hätte, wie sehr unsere Gedanken unsere Realität erschaffen, hätte ich mich noch viele mehr auf das Positive konzentriert. Tja was soll ich sagen, heute sind es schon zwei Hunde, denn vor knapp drei Jahren kam dann noch die Lina.

3. Ich habe angefangen einen Blog zu schreiben. Irgendwie war das wirklich jahrelang mein Traum. Einfach Wissen weiterzugeben und zu schreiben. Aber ich habe mich nie getraut und habe so viele Gründe gefunden, warum es nicht geht. Tatsächlich habe ich ja vor ungefähr fünf Jahren schonmal angefangen Artikel zu schreiben aber ich habe mich nie getraut sie zu veröffentlichen, das ist jetzt anders.

4. Ich arbeite nicht mehr eine bestimmte Stundenanzahl, sondern so wie es notwendig ist. Mich hat es irgendwie schon immer genervt, dass ich eine ganz bestimmte Stundenzahl irgendwo sein soll und für eine bestimmte Tätigkeit eine bestimmte Zeit brauchen soll nur weil das halt so festgelegt ist. Heute mache ich einfach die Aufgaben, die anstehen in der Zeit, die ich brauche. JAadas ist sicher nicht für jeden etwas, doch für mich ist es genau das richtige. Zeit absitzen nur weil sie noch nicht um ist, ist eben nicht so meine Stärke (ich erinnere an den Glaubenssatz, den mein Nelchen mir gezeigt hat: Mach schnell).

5. Ich habe meine erste Weiterbildung angefangen – Fachkraft für tiergestützte Pädagogik. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich damals war. Das Soziale Arbeit Studium hat mir ja schon Spaß gemacht, aber eine Weiterbildung zu genau dem Thema zu machen, das mich so unglaublich interessiert…das war schon toll..und der Anfang einer kleinen Sucht den es folgten viele viele Weiterbildungen: der tiergestützte systemische Coach, Reitlehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, eine Ausbildung in multimodaler Kurzzeittherapie und Krisenintervention und jetzt schließlich noch der Hundetrainer. Mal schauen was noch kommen wird.

6. Ich bin wieder aufs Land gezogen. Eigentlich bin ich ja ein richtiges Dorfkind. Trotzdem war es mir nach der Schule so wichtig in eine richtige Stadt zu ziehen. War wirklich toll, doch irgendwann hat es gereicht.

7. Mein Pferdchen wohnt in einem Selbstversorgerstall. Ich habe immer gedacht ich schaffe das nicht und das ist viel zu viel Arbeit. Deshalb habe ich mir vor ziemlich genau zehn Jahren damals einen Stall in Vollpension gesucht. Dabei macht es mir total viel Spaß zu misten und zu versorgen.

8. Meine Hobbies sind wirklich langweilig geworden und ich liebe es. Früher war ich eigentlich jedes Wochenende unterwegs. Heute lerne ich stricken und möchte im Frühjahr endlich Gemüse pflanzen.

9. Ich setze klare Grenzen. Früher habe ich sehr oft ja gesagt, obwohl ich eigentlich gar keine Lust auf die Sachen hatte, aber ich wollte niemanden enttäuschen, doch wisst ihr wen ich dadurch sehr oft enttäuscht habe? Mich selbst. Das möchte ich nicht mehr. Ich darf mich wahrnehmen und das, was ich wahrnehme ist genau richtig und danach darf ich handeln.

10. Ich lebe vegan. Vegetarisch bin ich ja schon seit vielen Jahren, aber ich habe sehr lange gedacht, vegan sein schaffe ich nicht. Das habe ich so lange gedacht, bis ich es gemacht habe. Und es war so unglaublich einfach. Mir geht es seit dem so gut, schon alleine deshalb, weil ich nicht mehr aufhören muss zu denken, wenn ich es esse. Das klingt komisch, war aber früher tatsächlich so. Wenn ich darüber nachgedacht habe, was ich esse und warum ich das, was ich esse, essen kann ging es mir nicht gut. Zum Beispiel, dass ich diese Milch trinken kann weil dafür ein Kälbchen der Mama weggenommen wurde. Jetzt schadet mein Essverhalten keinem Tier mehr und das fühlt sich so gut an.

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